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Heavy Metal - Die Suche nach der Bestie (Elke Nolteernsting)  [Buch]

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Heavy Metal - Die Suche nach der Bestie (Elke Nolteernsting)

2002, Archiv der Jugendkulturen / Tilsner, 130 Seiten, ISBN 3-936068-03-8

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Dies ist kein weiteres Buch, das versucht, Geschichte, Inhalte und Kritik am Heavy Metal zu analysieren, sondern eines, das die Musiker selbst ausgiebig zu Wort kommen lässt. Rund 70 exklusive Interviews hat die Autorin dafür mit quasi jedem geführt, der in der härteren Musikszene Rang und Namen hat, von Iron Butterfly bis Dimmu Borgir. Einer davon ist Stephan Weidner, und im Übrigen auch eine ganze Reihe von Mitgliedern ehemaliger oder späterer Onkelz-Vorbands (u.a. Motörhead, Rinderwahnsinn, Pro-Pain, Danzig, Saxon, Kreator, Biohazard). Wo das Material nicht ausreicht, wurden noch zusätzliche Kommentare aus Zeitschriften, etc. hinzugefügt.
Die Musiker wurden zu einer Reihe von Themen befragt - ihre Meinung zu Groupies und zu Drogen, warum sie Musik machen (und wie sie diese selbst beschreiben würden), wie sie sich ihre Zukunft vorstellen, warum es so wenig weibliche Musikerinnen gibt und warum auch die weiblichen Fans erst langsam dazukommen, etc. Man bekommt nicht von jedem Befragten eine Antwort zu jedem Thema geliefert, aber zusammen mit den analysierenden Überleitungen erfährt man dennoch einiges Interessantes. Auch Stephan gibt das eine oder andere Lesenswerte zu Protokoll, ohne dass man jedoch etwas wirklich Neues mitbekommt. Das gilt auch für das Onkelz-Kapitel und die sonstigen Anschneidungen des Themas Onkelz im Buch - wer hier Kommentare der anderen Bands zu den Onkelz erwartet, oder ein Stephan-Statement zur eigenen Geschichte, der geht leer aus.
Ansonsten ein recht kurzweiliges Buch mit übrigens auch jeder Menge teils exklusiven Fotos (so sieht man im Hintergrund des hässlichen Covers die Berliner Onkelz-Fans jubeln).


 

Allgemeiner Hinweis zu allen Büchern: Bei Büchern, die sich nicht hauptsächlich mit den Onkelz befassen, bezieht sich die Wertung nicht unbedingt auf die tatsächliche Qualität des Buches, sondern eher auf den Onkelz-Inhalt und den "Nutzen" für Onkelz-Fans.

dunklerort.net-Fazit:
Interessante Kommentare, aber nix Unbekanntes zu den Onkelz
3/103/103/103/103/103/103/103/103/103/10

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